Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie Rondeshagen e.V.


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+++ Sondermülldeponie Rondeshagen informierte auf Fachtagung +++ Laster verliert Ladung +++ Dörfer fordern kontinuierliche Analyse +++ BI fordert klare Aussagen zum Ende der Rondeshagener Mülldeponie +++

Aktivitäten

  • Einrichtung eines Deponieausschusses am 22.12.14 des Amtes Berkenthin mit drei BI-Mitglieder
  • Leserbrief von Volker Peters - BI gegen die Giftmülldeponie
  • Bodenproben an der Deponie entnommen
  • Wir wollen ein neues Treffen mit der Betreibergesellschaft
  • Die Deponie muss spätestens 2016 geschlossen werden

Willkommen auf der Homepage der
Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie Rondeshagen-Groß Weeden e.V.


Die Bürgervereinigung wurde 1989 von besorgten Bürger aus der Region um die Sondermülldeponie Rondeshagen gegründet. Die Gründung war eine Reaktion auf die Entscheidung der Landesregierung, die Deponie Rondeshagen-Groß Weeden zur Zwischenlagerung für das hochgiftige Kresol zu verwenden. Die Umstände bei der Bergung und der Einlagerung von Kresol, die vollmundigen Versprechungen des Umweltministers lösten damals Empörung und Verbitterung aus. Sie führten zur Gründung der überparteilichen Vereinigung, damit in Zukunft ähnliche unqualifizierte Aktionen unterbunden werden.

Lübecker Nachrichten
30.April 2015

Groß Weeden
Deponie macht dicht: Deckel auf das Gift
Darauf haben Tausende Menschen in der Stecknitz-Region lange gewartet: Nach mehr als 30 Jahren Betrieb und zahlreichen Protesten werden die mehr als eine Million Tonnen Sonderabfall in Groß Weeden jetzt versiegelt.


Eine Vibrationswalze in den Poldern VI und VII, die jetzt verfüllt werden. Anschließend wird das Dach abgebaut und schließlich mit weiteren Planen und Erdschichten abgeschlossen.


Hans-Joachim Berner leitet die Deponie.
© mst


Die Polder II, III, IV und V
sind bereits kultiviert.
In dem von einer Halle geschützten
Polder Ia ist bis 2016 noch
Platz für 50000 Kubikmeter Sondermüll
. Fotos (2): Strunk


Groß Weeden
. Eine tonnenschwere Vibrationswalze kriecht langsam den sanften Hügel in der Halle hinauf und wieder hinab, verdichtet den Untergrund. Die Polder VI und VII sind zwei der letzten drei noch offenen der Sonderabfalldeponie (SAD) in Groß Weeden. Damit soll nun Schluss sein. Eine 60 bis 80 Zentimeter dicke Schicht aus Erde wird den Abschluss bilden. Darunter und unter einer Dichtbahn befinden sich hunderttausende Tonnen Sondermüll: industrielle Filterstäube, Filterkuchen und Schlacken aus Müllverbrennungsanlagen oder kontaminierte Böden.
Nach der Verdichtung und dem Aufbringen der Deckschicht beginnt der Abbau der Hallen. Sie verhinderten bislang, dass Regenwasser in die verseuchten Abfälle dringt. Anschließend wird er Boden rekultiviert. Ab 2018 soll dann die Nachsorgephase beginnen. Die Lübecker Nachrichten waren bei den jetzt begonnenen Arbeiten dabei.
Endlich, sagen sich die Tausenden Anwohner im Amt Berkenthin, die seit Jahrzehnten gegen die Giftmülldeponie gekämpft haben. Schon gegen den Bau der Deponie, die 1982 in Betrieb genommen wurde und seitdem mehr als eine Million Tonnen Giftmüll aufgenommen hat, scheiterten das Amt und die Gemeinde Rondeshagen, zu der Groß Weeden gehört, mit ihren Klagen beim Verwaltungsgericht.
Der Protest Hunderter von Menschen nutzte auch nichts, als im Sommer 1989 mit giftigem Kresol verseuchter Boden angeliefert wurde. Das Vertrauen in die Deponie war endgültig verloren, als bekannt wurde, dass Ende der 1980er Jahre monatelang ein Schwelbrand loderte, ohne dass Feuerwehr, Behörden oder die Bevölkerung informiert wurden. Der wohl größte Protest flammte in den Jahren 2011 und 2012 auf, als sich die Menschen massiv gegen die drohende Anlieferung von Asbestschlamm aus dem niedersächsischen Wunstorf wehrten. Bei diesem Kampf konnten sie Politiker aller Parteien hinter sich vereinen, so dass diese Pläne letztlich beerdigt wurden.
Jetzt verkündete Hans-Joachim Berner, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Beseitigung von Sonderabfällen (GBS), den Beginn der Versiegelung der letzten Polder. „Wir wollen zeigen, dass wir — entgegen vieler Vorbehalte und Ängste — einen guten Job gemacht haben“, sagt Berner, der für Mitte Juni auch die Bevölkerung der Umgebung noch einmal zu einer Besichtigungstour einladen will. „Dann können sich alle vor Ort anschauen, wie die Arbeiten voranschreiten.“ Das soll ähnlich unaufgeregt bis familiär ablaufen wie die Informationsveranstaltungen im vergangenen September, als die GBS erstmals den Schritt in die Öffentlichkeit wagte. Bei den meisten kritischen Besuchern war diese PR-Maßnahme relativ gut aufgenommen worden.
Die mittleren drei Polder wurden bereits vor Jahren geschlossen und rekultiviert. Zuvor hat die GBS bereits die Kippstellen für die anliefernden Müllwagen abbauen lassen: Die stählernen Spundwände links und rechts der Kippstellen wurden gezogen, die Betonplatte am Grund abgebrochen und Planen zur Abdichtung verlegt. Im Juni soll der Abbau der Hallen beginnen. Zuerst wird das Dach abgenommen, dann die Gerüstkonstruktion abgebaut. Die Vertikalstreben werden zwei Meter unterhalb der Oberfläche abgeschnitten und die Löcher verfüllt und versiegelt. Es folgt die Oberflächenabdichtung. Drainageleitungen sollen die Feuchtigkeit im Sondermüll kontrolliert ableiten, die Dichtbahnen das Eindringen von Regenwasser in den Abfall und damit auch möglicherweise gefährliche chemischen Reaktionen verhindern.
„Nächstes Jahr sind wir mit der Rekultivierung dieser Polder VI und VII fertig. Und für Ende 2016 sollte auch der letzte Polder Ia verfüllt sein“, sagt Berner. Er schätzt die verbleibende Menge auf 50000 Tonnen plus Ausgleichsschicht. Ende 2018 sollte dann auch hier die Rekultivierung abgeschlossen sein, und die Zeit der „Nachsorge“ beginnt. Diese Phase ist erst einmal auf 30 Jahre angelegt. „In der Zeit muss für die Instandhaltung dieses großen Bauwerks gesorgt werden“, so Berner. Dazu gehören die äußere Überwachung des Geländes, die Messungen und Kontrolle der Werte innerhalb der Deponie, die Pflege des Geländes mit Rasenmähen, Knickbeschneiden, Bäumefällen, Grabenreinigung oder Zauninstandhaltung.
Diese Aufgaben sollte nach Auffassung von Berner die bisherige GBS übernehmen. Das Land Hamburg als hälftiger Miteigentümer präferiert diese Lösung, wogegen sich das Land Schleswig-Holstein als zweiter Partner mit 50 Prozent Anteilen offensichtlich schwerer tut mit einer Entscheidung. Zuständig ist nämlich nicht — wie immer wieder vermutet — der Umweltminister. Robert Habeck von den Grünen ist lediglich Fachaufsicht. Zuständig ist die Beteiligungsverwaltung des Landes im Finanzministerium von Monika Heinold (Grüne).
Ein weiteres Kontrollgremium wurde unlängst vom Amt Berkenthin eingerichtet. Das gründete einen Sonderausschuss, der die Nachsorge der Deponie über die nächsten drei Jahrzehnte kritisch begleiten soll. Vorsitzender ist Volker Peters von der Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie Rondeshagen-Groß Weeden, unterstützt von seinem BI-Kollegen Thomas Stahlkopf sowie den drei Bürgermeistern Andreas Albrecht (Rondeshagen), Michael Grönheim (Berkenthin) und Christian Prüsmann (Sierksrade).
„BI und Deponieausschuss begrüßen die derzeitige zügige Verfüllung der Deponie und den beginnenden Rückbau und gehen davon aus, dass die Deponie tatsächlich bis 2016 verfüllt sein wird“, sagt Peters.
„Wir erkennen das Bemühen der jetzigen Geschäftsführung um eine verantwortungsvolle Rekultivierung an. Wir sehen aber vor allem die Gesellschafter, also Schleswig-Holstein und Hamburg, in der Verantwortung, eine langfristige professionelle Nachsorge sicherzustellen.“ Dies solle durch den Erhalt der Gesellschaftsstruktur geschehen, bei der die Verantwortung für die Nachsorge auch über die Rückbauphase liegen müsse. „Eine Auflösung oder gar eine Privatisierung der Nachsorge muss unbedingt verhindert werden“, warnt Peters.
So geht es weiter
Der Deponieausschuss trifft sich demnächst mit Deponie-Geschäftsführer Hans-Joachim Berner. Gemeinsam soll ein Leitfaden für die Begleitung der Nachsorgephase entwickelt werden. „Trotz natürlicher Gegensätze sehen wir uns durchaus in einer Sicherheitspartnerschaft mit Herrn Berner, wenn es darum geht, nachfolgenden Generationen ein halbwegs sicheres Erbe zu hinterlassen“, sagt Volker Peters vom Sonderausschuss.Einen öffentlichen Rundgang über die Deponie plant GBS-Chef Berner am Dienstag, 23. Juni. Dann können sich die Besucher ein Bild vom Rückbau machen. Diese besondere „Sonnenwend-Feier“ klingt mit Grillwürstchen und kühlen Getränken aus.
Joachim StrunkSo geht es weiter
Der Deponieausschuss trifft sich demnächst mit Deponie-Geschäftsführer Hans-Joachim Berner. Gemeinsam soll ein Leitfaden für die Begleitung der Nachsorgephase entwickelt werden. „Trotz natürlicher Gegensätze sehen wir uns durchaus in einer Sicherheitspartnerschaft mit Herrn Berner, wenn es darum geht, nachfolgenden Generationen ein halbwegs sicheres Erbe zu hinterlassen“, sagt Volker Peters vom Sonderausschuss.Einen öffentlichen Rundgang über die Deponie plant GBS-Chef Berner am Dienstag, 23. Juni. Dann können sich die Besucher ein Bild vom Rückbau machen. Diese besondere „Sonnenwend-Feier“ klingt mit Grillwürstchen und kühlen Getränken aus.

Markt
Ratzeburg, Mölln
und Umgebung
18.Oktober 2014

Sondermülldeponie Rondeshagen: Späte Transparenz
Sondermülldeponie Rondeshagen informierte gestern auf Fachtagung — Morgen Tag der offenen Tür für interessierte Bürger. Kritik und Hoffnung bei Bürgerinitiative.
Lübecker Nachrichten vom 18.09.2014 21:10 Uhr



Blick von den bereits rekultivierten Poldern III, IV und V auf den Polder I a, der als letzter der Deponie aufgefüllt werden soll.
© Fotos: Strunk


Auf dem Podium diskutierten (v. l.) Marlies Fritzen (Landes-Grüne), Sierksrades Bürgermeister Christian Prüsmann, Thomas Stahlkopf von der Bürgerinitiative „Depo-Nie“, Dr. Carl-Heinz Schulz vom Kreis, Aufsichtsratschef Roland Kübitz-Schwind und Moderator Matthias Kossyk.


Blick in die Halle I a.


Rondeshagen. Bereits Anfang August hatte Kiels Umweltminister Robert Habeck (Grüne) das endgültige Aus der Sonderabfalldeponie (SAD) Rondeshagen für 2016 verkündet. Dann sollen die letzten Abfälle angenommen werden. Die Rekultivierungsphase mit der vollständigen Abdeckung der Monolithen — der allmählichen Versteinerung der Abfallkörper, die keinerlei Schadstoffe mehr ausstoßen — ist bis 2018 vorgesehen. Anschließend folgt die Nachsorgephase — die mindestens 30 Jahre andauern wird. Und auch danach werden die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg als Grundstückseigentümer in jeglicher Pflicht und Verantwortung für dieses Gelände bleiben, wie Marlies Fritzen von den Landesgrünen und Dr. Carl-Heinz Schulz, Umwelt-Fachbereichsleiter des Kreises, versicherten.

Erstmals in ihrer fast 35-jährigen Geschichte lud die SAD gestern zu einer umfassenden Informationsveranstaltung ein. Rund 90 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, der umliegenden Gemeinden sowie von der Bürgerinitiative (BI) gegen die Giftmüll-„Depo-Nie“ waren zu Gast auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei, auf der über alle Sicherheitsaspekte umfassend Auskunft erteilt wurde.

„Wir hätten uns diese Transparenz sehr gerne schon zehn, 15 Jahre früher gewünscht“, monierte bei der Abschluss-Podiumsdiskussion Thomas Stahlkopf von der BI. Eine frühere Information der Öffentlichkeit oder die Einbeziehung der Kritiker vor Ort „hätte uns allen viel Kraft und Arbeit erspart“. Diese Aussage unterstrichen alle anwesenden Bürgermeister der Gemeinden Rondeshagen, Sierksrade, Bliestorf und Kastorf.

Andreas Albrecht, „Dorfchef“ in Rondeshagen, erzählte aus seiner Jugend, als er mit Freunden auf dem Gebiet der damaligen Tongrube, der „blauen Kuhle“ umhergestreift war und Abenteuer erlebt hatte. Und von seiner Zeit als junger Mann und Familienvater, der sich Sorgen machte um die Gesundheit seiner Kinder angesichts der ungewissen Bedrohung durch Giftmüll auf der 1982 eingerichteten Deponie. In seiner Rede wies er auf die Unberechenbarkeit der Landespolitik hin, die oftmals Versprechungen gemacht hatte, diese aber letztlich doch nicht einhielt. „Ich freue mich, dass das Ende der Deponie für 2016 angekündigt wurde. Aber ich glaube es erst, wenn sie auch tatsächlich geschlossen ist.“ In mehreren von der Gesellschaft zur Beseitigung von Sondermüll (GBS) in Auftrag gegebenen Gutachten wurde die Unbedenklichkeit beziehungsweise Sicherheit der Anlage betont. So sorgt die vollständige „Einhausung“ der Deponie für „keinerlei Emission — auch nicht durch die Luft“, so GBS-Chef Hans-Joachim Berner. Da nur anorganisches Material angenommen werde, komme es auch zu keinen unerwünschten biologischen oder chemischen Prozessen

"Ich glaube es erst, wenn die Deponie zu ist.“
Andreas Albrecht,
BM Rondeshagen

Umweltminister kündigt Ende der Sondermülldeponie an
Die Rondeshagener Lagerstätte für gefährliche Abfälle soll laut Ressortchef Robert Habeck in spätestens zweieinhalb Jahren geschlossen werden.
LN vom 13.08.2014 20:10 Uhr

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© Fotos: Jens Burmester

Die Gesprächsrunde gestern in Sierksrade. Hinten links der Gastgeber, Bürgermeister Christian Prüsmann, neben ihm der Minister.

Etwa 1000 Menschen waren 2011 auf den Beinen, um gegen Asbesttransporte zur Sondermülldeponie Rondeshagen zu demonstrieren.

Rondeshagen. Die Sonderabfalldeponie im Rondeshagener Ortsteil Groß Weeden soll Ende 2016 geschlossen werden. Das hat Landesumweltminister Dr. Robert Habeck (Grüne) gestern nach einem Besuch auf dem Deponiegelände angekündigt. Nach der Schließung der Anlage werde ein geordneter Rückbau und eine überwachte Nachsorge und Rekultivierung der Polder stattfinden, berichtete der Ressortchef aus Kiel.

Der Minister versprach, die Messpunkte zur Überwachung des Geländes und Fragen der Stilllegung mit den Nachbargemeinden und Bürgern abzustimmen. Damit dürfte eine wichtige Forderung der Menschen in der Region erfüllt werden. Sierksrade und Rondeshagen waren mit der Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie Rondeshagen-Groß Weeden (BV) beim Umweltminister vorstellig geworden und hatten Habeck zum Besuch der Deponie mit anschließendem Meinungsaustausch gewinnen können.

Als besonderer Ausdruck der Wichtigkeit ihrer Anliegen werteten die örtlichen Interessenvertreter auch, dass der Minister von fünf Landtagsabgeordneten beim Besuch in Rondeshagen begleitet wurde.

Peter Eichstädt (SPD), Hauke Göttsch (CDU), Burkhard Peters (Grüne), Oliver Kumbartzky (FDP) und Angelika Beer (Piratenpartei) waren angereist. Außerdem begrüßte Sierksrades Bürgermeister Christian Prüsmann im Dorfgemeinschaftshaus zusammen mit seinen Gemeindevertretern seine Amtskollegen Andreas Albrecht aus Rondeshagen, Karl Bartels aus Klempau und Andreas Henschel aus Behlendorf sowie Vertreter der Bürgervereinigung.

Zu Beginn des Informationsaustausches wiesen Silke Brandt und Volker Peters von der BV auf die Historie der Deponie hin. Im Planfeststellungsverfahren der 70er Jahre sei eine Aufnahmemenge von rund 300 000 Tonnen festgelegt worden. Durch Erweiterungen seien heute bereits 1 024 000 Tonnen eingelagert, sagte Silke Brandt. Auch sei am Anfang von einem Betriebszeitraum von 30 Jahren die Rede gewesen. Inzwischen dauere der Betrieb schon 36 Jahre an, ergänzte Peters. Er verwies zudem auf die Skepsis und das mangelnde Vertrauen der Bevölkerung gegenüber den bisherigen Aussagen der Minister, Politiker und Betreibern der Deponie.

Umweltminister Habeck lobte das Engagement der BV und der Gemeinden des Amtes und sprach in diesem Zusammenhang von einer Form der Zivilcourage, in der Region mit der Deponie zu leben. Er werde alles dafür tun, dass die Deponie Ende 2016 ihren Betrieb beende: „2016 sollen damit die letzten Lkw-Transporte in Richtung Groß Weeden rollen“, versicherte Habeck. Danach sollen der Rückbau und die Nachsorge beginnen. Auf Wunsch der Gemeinden würden dann auch weitere Messungen vorgenommen werden. Außerdem würde dem Wunsch der BV Rechnung getragen, die Bevölkerung im Rahmen einer Einwohnerversammlung über das Verfahren zur Schließung und Nachsorge umfassend zu informieren.

Der Landtagsabgeordnete Peter Eichstädt (SPD), der selbst einige Jahre in Rondeshagen wohnte, sprach von einem besonderen Tag für die Region. Bürgermeister Prüsmann nahm den Gedanken auf und wertete die Schließungsankündigung sogar als „historischen Tag für die Menschen in der Region“. Weiter sagte er: „Dazu muss sich allerdings der Minister an seinen Worten und Versprechungen messen lassen.“

Der Abgeordnete Hauke Göttsch (CDU), der im Umwelt- und Agrarausschusses im Landtag den Vorsitz führt, sicherte den Gemeinden und Bürgern die Unterstützung der Opposition zu.

Rekultiviert und unter regelmäßiger Kontrolle
Eindeutige Angaben zur Schließung der Sondermülldeponie Groß Weeden gab es bisher nicht. Offiziell sagte die von Schleswig-Holstein und Hamburg betriebene Gesellschaft zur Beseitigung von Sonderabfällen (GBS) dazu: „Die Stilllegung und Rekultivierung der letzten Deponieabschnitte soll sukzessive so rechtzeitig erfolgen, dass die Deponie ab circa 2018 in die Nachsorge gehen kann.“

Zur Stilllegung erläuterte die GBS, dass „alle bis dahin noch in Betrieb befindlichen Polder abgedeckt und rekultiviert“ würden. Ab etwa 2018, so hieß es, sollen „eine langfristige Betreuung der Deponie und regelmäßige Kontrollen (Temperatur, Sickerwasser, Grundwasser, Setzungen etc.)“ sicherstellen, „dass sämtliche Umweltschutzauflagen eingehalten werden. Zudem wird die Grünfläche auf der Deponie kultiviert, um Baum- und Strauchbewuchs zu verhindern. Der Grüngürtel bleibt ebenso erhalten wie die Einzäunung und die Toranlage“.

Jens Burmester

Auf dem Weg zur Sondermüll-Deponie: Laster verliert Ladung

18.02.2014 14:38 Uhr
Sierksrade
Ein Lastwagen aus Seevetal hat auf dem Weg zur Sondermüll-Deponie Rondeshagen mehrere Kubikmeter Ladung verloren. Was genau der Lkw geladen hatte, ist unklar. Möglicherweise handelte es sich um einen wassergefährdenden Stoff.
Der Vorfall ereignete sich am Montagabend in der Straße Steenkamp in Sierksrade. Nach ersten Angaben hatten Mitarbeiter der Deponie die heruntergefallene Ladung mit einem Radlader und Schaufeln aufgenommen. Anschließend fegte eine Oldesloer Firma mit einem Besenwagen die Straße. Der Kreis als zuständige Behörde wurde informiert.
Quelle: LN-Online

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Am Montag, den 14.05.2012 erklärt die Region Hannover offiziell, das es keine Asbesttransporte auf die
Deponien Ihlenberg (MV) und Rondeshagen geben wird. Als Gründe nannte die Region unter anderem das
Urteil des VG Schleswig vom 25.04.2012, sowie die letztmalig nur noch bis zum 31.05.2012 verlängerten
EFRE -Mittel der EU und die in Kürze auslaufenden elektronischen Entsorgungsnachweise der Deponien.
Danach müsste komplett neu verhandelt werden. Die Region Hannover sieht aufgrund der politischen
Stimmung in den beiden Bundesländern und der dann fehlenden Fördermittel keine Möglichkeit mehr auf
die Umsetzung ihres Vorhabens.
Einen Plan-B für die Sanierung der Asbesthalde in Wunstorf-Luthe gibt es bisher nicht.

http://www.hannover.de/de/buerger/pres_med/rh_pm-2012/pm182a.html

Pressemitteilung zu Asbest
Asbest und kein Ende! - Bürgerinitiative bleibt wachsam


Asbest und kein Ende! - So scheint es, wenn man die neuerlichen Nachrichten aus Wunstorf/Hannover hört. Dort hatte der Umweltdezernent der Region Hannover Pries für neuerliche Aufregung gesorgt, als er vor einigen Tagen die mit den Transporten beauftragte Firma Heilit aufforderte binnen einer Frist von 14 Tagen mit den Transporten zu beginnen. Die Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie Rondeshagen meint dazu, dies komme der Aufforderung zu einer kriminellen Handlung gleich. Denn tatsächlich haben die Landesregierungen in Kiel und Schwerin die Annahme der Asbestmengen bekanntlich abgelehnt, man hält dort die Transporte inzwischen für rechtlich unzulässig. In einem Schreiben an die Bürgervereinigung vom 7.3. 2012 bestätigt das Umweltministerium in Kiel nun noch einmal ausdrücklich, dass kein gültiger Annahmevertrag seitens der Deponie Rondeshagen vorliegt. Es habe zwar eine elektronische Annahmeerklärung gegeben, mit der man auf die Ausschreibung aus dem Raum Hannover reagiert habe, aber diese ersetze keinen Vertrag und sei auf keinen Fall bindend. Wörtlich heißt es in dem Schreiben des Ministeriums: "Ein Ausführungsvertrag, der die näheren Bedingungen der Entsorgung geregelt hätte, wurde jedoch aufgrund der zwischenzeitlich bekannt gewordenen Unzulässigkeit des Transportes nicht geschlossen." Die Landesregierung hat, dem Papier zufolge, die niedersächsische Landesregierung am 6.3.2012 noch einmal darauf hingewiesen, dass der Asbesttransport unzulässig wäre. Und: "Sollten wider Erwarten Transporte gestartet werden, wird die Landesregierung alle rechtlich zulässigen Schritte einleiten, um die nach unserer Rechtsauffassung rechtswidrigen Transporte zu verhindern bzw. zu stoppen."
Trotz dieser beruhigenden Rückversicherung aus Kiel bleibt die Bürgervereinigung wachsam: "Inzwischen existiert ein dichtes Beobachtungsnetzwerk, welches uns ermöglichen würde, auf jede Veränderung der Lage sofort zu reagieren." Tatsächlich gehen die Asbestgegner aus Rondeshagen derzeit aber nicht davon aus, dass die Hannoveraner versuchen werden, mit dem Kopf durch Wand zu gehen. "Wir halten die Drohgebärden des Herrn Priebs eher für Spiegelfechtereien, in denen es darum geht, Verantwortlichkeiten von sich weg zu schieben und Regressansprüche zu wahren."
Gleichzeit unterstürzt die Bürgervereinigung weiterhin die Bemühung der Transportgegner in Wunstorf um eine Sicherung der Halde vor Ort. Der BI liegt jetzt ein Gutachten vor, das von der Region Hannover 2009 in Auftrag gegeben wurde, welches aber wohlweislich unter Verschluss gehalten wurde. Das Gutachten belegt, dass eine Sicherung der Halde in Wunstorf-Luthe, verbunden mit einer 50-jährigen Nachsorgephase, deutlich geringere Kosten verursachen würde als der Abtransport der Halde. Sanierung inklusive Nachsorge würden der Expertise zu Folge insgesamt 2,6 Mio. kosten, während für den Abtransport der Halde 9,6 Mio. ermittelt werden. "Für uns ist unverständlich, warum diesem Gutachten nicht gefolgt wurde und trotz aller Sicherheitsbedenken ausschließlich die teure Variante, nämlich der Abtransport, favorisiert wurde," so die Bürgervereinigung.
Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie
Rondeshagen - Groß Weeden e.V.

Volker Peters
Drosselweg 14

23919 Berkenthin


Frage an das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume und die Antwort

Als Hintergrund unseres Bestrebens dient auch das Gutachten von Melchior + Wittpohl


Bericht über die Vorplanung und Gutachtliche Stellungnahme zur Nachsorge

Rondeshagen, den 6.März 2012

Die Asbesttransporte beschäftigen uns weiterhin


Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Hannover beschäftigen die Asbesttransporte uns weiterhin. Der Umweltdezernent der Region Hannover hat die beteiligten Firmen aufgefordert, bis zum 10.03.2012 die Arbeiten auf der Fulgurit-Halde aufzunehmen. Für uns ist diese Aussage nicht nachvollziehbar, denn es gibt nach Aussagen der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern Schleswig-Holstein keine Verträge zur Annahme der Abfälle auf den Deponien in Selmsdorf und Rondeshagen. Ein von der Regierung in Mecklenburg-Vorpommern beauftragtes Rechtsgutachten bezweifelt die Zulässigkeit der Transporte, welchem Zweck soll dann die Aufnahme der Arbeiten dienen?

Uns liegt mittlerweile ein bisher geheim gehaltenes Gutachten aus dem Jahr 2009 vor, beauftragt durch die Region Hannover, welches belegt, dass die Sicherung der Halde in Wunstorf-Luthe, verbunden mit einer 50-jährigen Nachsorgephase, deutlich geringere Kosten verursacht, als der Abtransport der Halde. Die reinen Kosten der
Haldensicherung sind mit 1,5 Mio. Euro, die 50 jährigen Nachsorge nochmals mit 1,1 Mio. Euro von dem Gutachter veranschlagt worden. Damit liegen die Kosten der Sanierung deutlich unter dem Abtrag der Halde, der mit 9,6 Mio., ermittelt werden. Für uns ist unverständlich, warum dies so wichtige Gutachten bisher fachlich von der Region Hannover nicht beurteilt wurde und trotz aller Sicherheitsbedenken ausschließlich die teure Variante, nämlich der Abtransport, favorisiert wurde.

Auch die Region Hannover lenkt mittlerweile ein, auf einer Informationsveranstaltung am 02.03.2012 in Wunstorf soll der verantwortliche Umweltdezernent geäußert haben, dass es möglich sei, die Halde vor Ort zu sichern.

Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass keine Asbesttransporte nach Selmsdorf und Rondeshagen erfolgen und werden über den weiteren Werdegang hier berichten.

Pressemitteilung

Die Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie Rondeshagen e.V. reagiert mit Erleichterung auf die Entscheidung der Schweriner Landesregierung

Die Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie Rondeshagen e.V. reagiert mit Erleichterung auf die Entscheidung der Schweriner Landesregierung, die Asbesttransporte nach Ihlenberg zu untersagen. Auch wenn eine letztendliche Entscheidung der Kieler Umweltministerin Dr. Rumpf noch aussteht, geht man in Rondeshagen und Umgebung davon aus, dass nun auch Transporte auf die schleswig-holsteinische Sondermülldeponie Rondeshagen vor dem endgültigen Aus stehen. Die Bürgervereinigung sieht sich in ihrer Überzeugung bestätigt, dass sich Widerstand und Engagement lohnt und bedankt sich für die breite Unterstützung seitens der Bevölkerung; aber auch seitens der Politik. Tatsächlich war der Widerstand gegen die wahnwitzigen Transporte nicht nur ein Recht, sondern geradezu eine Bürgerpflicht. Das Amt Berkenthin, alle Bürgermeister und vor allem die gesamte Bevölkerung in der Region haben durch ihr Engagement einmal mehr gezeigt, dass man bereit ist, staatsbürgerliche Verantwortung zu übernehmen. Die Verlagerung von hochgiftigem Asbest über 8.000 LKW-Transporte war einfach nicht hinzunehmen. Dafür herzlichen Dank! Gleichzeitig wird der Bürgervereinigung die Sonderabfalldeponie auch zukünftig kritisch begleiten und auf eine baldige vernünftige Verfüllung drängen.

Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie
Rondeshagen - Groß Weeden e.V.

Volker Peters
Drosselweg 14

23919 Berkenthin

Stellungnahme der Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie Rondeshagen - Groß Weeden e.V. zum Bericht der Landesregierung:

Aufklärung über Asbestmülltransporte durch und nach Schleswig-Holstein

Nach Auffassung der Bürgervereinigung wird in dem Entwurf des Berichtes der Landesregierung zur Aufklärung über die Asbesttransporte durch und nach Schleswig-Holstein (Drucksache 17/2027 in der Fassung vom 29.11.2011) völlig vernachlässigt, dass Bewohner und Betroffene in und um Wunstorf-Luthe, Rondeshagen und Selmsdorf für die Nichtverlagerung der Halde argumentieren. In dem Antrag aller Landtagsabgeordneten (Drucksache 17/1972) wird die Regierung jedoch aufgefordert, die Sicherung anstelle der Umlagerung zu beleuchten.

Die Sicherung vor Ort verursacht nach Unterlagen der Region Hannover (Informationsdrucksache 213/09 der Region Hannover) deutlich geringere Kosten und würde damit erhebliche Steuermittel einsparen. Zudem wird sie von Experten als die sichere Variante bevorzugt, u.a. von Friedrich Jaekel. Der Geologie Oberrat a.D. war Sachverständiger für Asbest im ehemaligen Landesamt für Ökologie und für die Messungen an der Fulgurit-Halde zuständig (siehe NDR-Berichterstattung). Ebenso von Prof. Dr. Bitter in einem Gutachten.

Bei der Risikobewertung werden nur Schutzvorschriften für die Beschäftigten im Rahmen von Sanierungsarbeiten herangezogen, die aber für die Anwohner nicht anwendbar sind. Seit dem allgemeinen Asbestverbot gibt es keinen Grenzwert für Asbest mehr.
Hierzu könnte z.B. Dr. Kruse von der Toxikologie der Universität Kiel kompetente und verlässliche Informationen geben, der sich zudem auch schon vor einiger Zeit mit der Halde in Wunstorf-Luthe beschäftigt hat.

In der Beschreibung der Entwicklung der Halde sind nur Aussagen der Region Hannover enthalten, die aber, belegt durch eidesstattliche Versicherung von ehemaligen Arbeitern der Fulgurit-Werke, Sachverhalte verharmlosen und nicht mit dem Altlastenkataster übereinstimmen.

Die Aussagen zur Aufnahme, zu Transporten und Ablagerungen führen zu sehr fragwürdigen und anzuzweifelnden Auslegungen von Gefahrgutvorschriften, die derzeit juristisch geprüft werden. Zudem hat es bereits ein Urteil des OVG Lüneburg im Hinblick auf die Verlagerung der Halde innerhalb des Landes Niedersachsen gegeben, das höhere Sicherheitsanforderungen stellte. Auch das bleibt unerwähnt!

Außerdem wird der Eindruck erweckt, dass man in Rondeshagen innerhalb einer geschlossenen Halle abladen würde. Richtig ist, dass die Halle offene Seitenwände hat, um einen regelmäßigen Luftaustausch zu gewährleisten. Ein LKW fährt an die Halle heran und schüttet von einer Kippkante in die Halle hinein ab.

Nachdem die Lagerung in Lahe nicht vorgenommen werden konnte, wurde von der Region Hannover selbst die Lagerung Vorort bevorzugt, da die Umlagerung unter den genannten Sicherheitsanforderungen zu teuer würde.
Diese Meinung änderte sich mit den sogenannten EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Daraufhin wurde auf Bestreben des Landes Niedersachsen die Vollzugshilfe zur Beseitigung asbesthaltiger Abfälle - LAGA 23 - geändert und die Sicherheitsvorschriften massiv herab gesetzt. Somit entfällt das teure Verpacken des Abfalls bis auf wenige Ausnahmen.

Auch sollte Augenmerk darauf gelegt werden, dass hier ein einzelnes Wirtschaftsunternehmen - die Spedition Neukirch - Nutznießer dieser Aktion ist. Sie hat das Haldengrundstück für 1.- € erworben, beteiligt sich an den Kosten der Sanierung mit ca. 600.000 € und ist an dieser beteiligt.

Im Themenkomplex "Informationsaustausch und Öffentlichkeitsbeteiligung" wird nur der sehr geringe Kontakt der Landesregierungen untereinander behandelt, nicht aber auf Sorgen, Bedenken und daraus resultierender Protestbewegung der Bevölkerung eingegangen.

Im Abschnitt Gutachten wird nur ein TÜV-Gutachten beschreiben. Zu diesem TÜV-Gutachten gibt es viele Einwände zur Art und Weise der Durchführung, die auch keine Berücksichtigung finden.

Auch das Fazit bezieht sich nur auf die Transporte und beleuchtet Alternativen wie die Sicherung der Halde vor Ort nicht. Es kommt, da fast nur aus der Region Hannover gelieferte Daten im Bericht genannt werden, zu sehr einseitig geprägten Aussagen und spiegelt keine Gesamtbetrachtung der Pros / Contras und Alternativen wieder.

Wie ist der aktuelle Stand?

     
     

Was heißt das für uns?
Proteste laufen weiter, bis die Transporte endgültig abgesetzt werden.
Wir sind gespannt, liebe Politiker!

Wir fordern die Sicherung der Halde vor Ort – zum Schutze der Bevölkerung und der Natur in Wunstorf-Luthe, Selmsdorf und Rondeshagen.

Bilder von der Demo.
Von Berkenthin zur Sondermülldeponie
Rondeshagen / Groß Weeden am
27.11.2011

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Pressemitteilung der Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie Rondeshagen - Groß Weeden e.V.

Berkenthin – „Es  ist fünf vor zwölf, stoppt die Asbesttransporte nach Rondeshagen und Schönberg!"

Die Bevölkerung rund um die Sondermülldeponie Rondeshagen ist aufs höchste wegen der geplanten Asbesttransporte nach Rondeshagen beunruhigt  und entsprechend mobilisiert. Die  Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie Rondeshagen-Groß Weeden e.V. erwartet für die Informationsveranstaltung am kommenden Dienstag im Sportzentrum Berkenthin – Beginn 19.00 Uhr –  ein „volles Haus“. An diesem Abend werden der Umweltwissenschaftler Klaus Koch aus Hamburg und der renommierte Toxikologe  Dr.  Kruse von der Uni Kiel über Hintergründe und Gefahren der Asbestverlagerung berichten. Neben diversen Medienvertretern, u.a. wird ein Fernsehsender berichten, haben sich auch  Kreis- und Landespolitiker angekündigt. Die für Sonntag, den 27.11.  angesetzte Demonstration könnte dann zu einer der größten Kundgebungen dieser Art werden, die die Region je erlebt hat. Treffpunkt ist der Platz vor dem Amtsgebäude in Berkenthin, der Zug wird sich dann über die Bundesstraße 208 zur Deponie  bewegen, wo eine Abschlusskundgebung  vor dem  Gutshof Groß Weeden geplant ist. 

Das Motto der Veranstalter „  Es ist fünf vor zwölf, stoppt die Asbesttransporte nach Rondeshagen und Schönberg“  erhält dabei erhöhte Aktualität durch die heutige Meldungen aus Hannover, nach denen am kommenden Montag mit der Einrichtung der Baustelle auf der Werksdeponie in Wunstorf begonnen werden soll. Den Meldungen zufolge ist dann am kommenden Mittwoch mit der Freigabe der Transporte zu rechnen.

http://www.hannover.de/de/buerger/pres_med/RH_pm-2011/pmfulgurit_baustelle.html

Dagegen stehen die klaren Forderungen der Bürgervereinigung:

·        Gesundheit und eine intakte Umwelt müssen unbedingt Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben, deshalb:

·        Keine Asbesttransporte nach Rondeshagen und Schönberg!

·        Keine 7.000 LKW-Transporte über unsere Straßen!

·        Suche nach einer „Lösung vor Ort“, d.h. eine Versiegelung und Sicherung der Werksdeponie in Wunstorf!

·        Keine Verschwendung von Steuer-Millionen!

 

Volker Peters
Bürgervereinigung gegen die Giftmülldeponie
Rondeshagen - Groß Weeden e.V.

Volker Peters                                                                                                                    
Drosselweg 14     
                                                                                                                                       
23919 Berkenthin    

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